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Umleitung
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links for 2009-10-15
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Laut dem Nachrichtenmagazin profil unterstützt die österreichische Bundesregierung Andreas Mölzers Wochenblatt Zur Zeit mit 800.000 Schilling aus den Mitteln der Presseförderung. Auf den Charakter von Zur Zeit als publizistisches Bindeglied zwischen Konservativismus und Rechtsextremismus wurde vom DÖW wiederholt hingewiesen.
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"Hyperdub wird 5 Jahre und versammelt alles, was Rang und Namen hat auf einem Geburtstagssampler zusammen gebracht. Neue Scheiben auch von Soul Jazz, Formant und Tectonic." – Ganz, ganz feiner Sendung gewesen!
Mit Burial, Kryptic Minds, Shackleton, Darkstar und Mr Gasparov.
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links for 2009-10-13
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The DAAD Alumni Club of Montenegro is hosting the conference Justice in the Balkans: Equality for Sexual Minorities in Podgorica 23-25 October 2009. The European Commission on Sexual Oriention Law (ECSOL) gladly serves as a partner to this outstanding event in a very sensitive region. Ministers and representatives of Balkan governments, lawyers, academics and activists from Europe and North America will be present. Register now!
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Echolot
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Redundanz ist das größte Problem unserer geistigen Gegenwart. Da alles zur Masse geworden ist, leben wir in einer Welt aus Müll und erheben Recycling zur Kunst, weil uns einfach nichts mehr anderes übrig bleibt. Man hielt Samuel Beckett für einen Irren, aber wer hat es bis jetzt sonst so klar und gut formulieren können? Sparsamkeit ist das Gebot der Stunde. Wenig sagen, wenig schreiben, wenig machen. Beobachten und analysieren, das Chaos am Boden sammeln lassen. Ist es nicht Wahnsinn, dass die Sehnsucht nach Universalität nicht mehr gestillt werden kann und ist es nicht noch schlimmer, dass der Wunsch nach einem Überblick nicht mehr ausgesprochen wird? Politik, Kunst, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft wollen keinen Überblick mehr bieten und der Versuch, sich einen zu verschaffen, wird von Anfang an resignierend beiseite geschoben. Das kann es nicht sein! Überblick ist die Basis unserer Freiheit, eine Entscheidung kann nur getroffen werden, wenn man die Perspektiven auf die Folgen der Entscheidung erahnen kann.
Maschinen können auf diese Post-Postmoderne antworten: Ihr Speicher wird vergrößert, die Suchmaschinen perfektioniert und Information zur Null-Aussage ohne Zwischenton und Geschmack. Menschen kann man aber nicht upgraden. Es hat seinen Sinn. Also müssen wir uns die Information so anpassen, dass sie erfassbar ist. Wir müssen die Gesellschaft so gestalten, dass sie nicht chaotisch entgleitet und Handlung zur Ohnmacht führt. Das Chaos und dessen scheinbare Bändigung durch Technik ist das Metal für die Ketten unserer modernen Sklaverei. Freiheit braucht Selbstbestimmung. Wir können uns diese aneignen.
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links for 2009-10-11
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Der Spartakusbund war eine Vereinigung von marxistischen Sozialisten in Deutschland, die während des Ersten Weltkriegs am Ziel einer internationalen Revolution des Proletariats festhielten, um Kapitalismus, Imperialismus und Militarismus weltweit zu stürzen: ab August 1914 innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) als zu deren Kurs oppositionelle Gruppe Internationale, ab 1916 als Spartakusgruppe, ab 1917 als linker Flügel der von der SPD abgespaltenen Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD). Während der Novemberrevolution 1918 war der Bund parteiunabhängig und strebte eine deutsche Räterepublik an. Am 1. Januar 1919 ging er in der neu gegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) auf.
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Mediendebatten leiden sehr oft an einem Grundproblem: an der Unschärfte des Medienbegriffes. Gegenwärtig blockiert die einseitige Fixierung auf dasKonzept von Massenmedien sehr oft die Diskussion. Im Interview mit science.ORF.at erläutert der deutsche Kulturwissenschaftler und Medientheoretiker Joseph Vogl die Probleme für eine Theorie der Medien und begründet, warum immer wieder Literaturwissenschaftler als Medientheoretiker hervorgetreten sind.
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Zu den wichtigsten Aspekten seiner filmischen Arbeit gehört die Kritik an Bourgeoisie und Christentum. Buñuel bezweifelte, dass christliche Werte in demoralisierendem Milieu zu verwirklichen seien. Um dieser Kritik Ausdruck zu geben, brach er häufig Tabus und inszenierte eine Vielzahl seiner Werke mit schockierenden und scheinbar blasphemischen Bildern. Ohne sie zu entschärfen, wird die Wirkung dieser Bilder gebrochen durch einen tiefgründigen, surrealistischen Humor. Brutalität oder plumpe Effekthascherei sind seinen Filmen fremd.
In seiner Biografie (ins Deutsche übersetzt unter dem Titel „Mein letzter Seufzer“) schildert er eindrucksvoll, humorvoll und unterhaltsam sein Leben, seine „Weltanschauung“ und die Ereignisse seines Lebens, die er in seinen Filmen verarbeitet hat.
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Playlist CafeOrient 10.10.2009
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- The Invisible – Come Together (Beatles Cover)
- Mayer Hawthrone – Green Eyed Love (Classixx Remix)
- Zero 7 – Pop Art Blue
- The Do – The Bridge Is Broken
- Gus Gus – Don’t Hide What You Feel
- Katsen – Constallation
- Benga – Emotions
- Benga – Pleasure
- The Tape vs. RQM – Innocent (E. Stonji Remix)
- James Yuill – This Sweet Love
- Hercules and Love Affair – Blind
- Gus Gus – Desire
- Ogris Debris – Hayday Vision
- Blaktroniks – Raindrops (Mike Grant Remix)
- Bloc Party – Signs
- X.O.X. – Would You Be My
- J Dilla – Session
- Fink – (Sort of) Revolution
- Burger, Voigt – Wand aus Klang
- Jesper Norda – Tomorrow …
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links for 2009-10-09
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Ich habe gerade vorhin der der NZZ einen Artikel über die Debatte in der Schweiz gelesen und den Leitartikel dazu. Was kümmert sich Mölzer-Arsch überhaupt darum?
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"Österreich wird aber auch daran erinnert, dass es für die Teilnahme am Kriege an der Seite Hitler-Deutschlands eine Verantwortung trägt, der es nicht entrinnen kann, und dass anlässlich der endgültigen Abrechnung Bedachtnahme darauf, wie viel es selbst zu seiner Befreiung beigetragen haben wird, unvermeidlich sein wird." Anders formuliert: Wer österreichischer Patriot sei, müsse Widerstand leisten und die Wehrmacht verlassen.
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Eine intensive Debatte hat sich heute in der Sitzung des Justizausschusses über die Frage der Anerkennung der Desertion aus der Hitler-Wehrmacht als Akt des Widerstands ergeben. Am Ende wurde ein zu Beginn der Debatte über diesen Punkt der Tagesordnung von Abgeordneter Anna Franz (V) eingebrachter Antrag gemäß § 27 der Geschäftsordnung des Nationalrats mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und Grünen angenommen. Es soll aber versucht werden, bis zur Behandlung dieses Antrags im Plenum – voraussichtlich am 21. oder 22. Oktober – eine Einigung aller fünf Fraktionen zu erreichen. Ein von Abgeordnetem Herbert Scheibner eingebrachter Vertagungsantrag blieb ebenso wie der ursprüngliche Antrag der Grünen in der Minderheit und wurde damit abgelehnt
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Feines Mixtape aus Paris
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Aufgepasst, lieber Facebook-Süchtler! Deine sogenannten “Freunde” überschwemmen deinen Stream mit unzähligen halblustigen und total unsinnigen Quiz-Ergebnissen? Dein täglicher Ausflug zu Facebook verlängert sich dadurch immer auf magische Weise? Du kannst wegen der ganzen Farmville-Benachrichtigungen nicht mehr ruhig schlafen? Oder bist du ohnedies kein Freund von Quizfimmel und seichter Unterhaltung?
Wer Facebook lieber zu Kommunikations- als zu Unterhaltungszwecken nutzt, sollte jetzt weiterlesen. Es gibt eine Lösung! -
"Das Nobelpreiskomitee in Oslo hat mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama eine kluge Entscheidung getroffen – und gleichzeitig eine ziemlich verantwortungslose." – Ja, finde ich auch. Viel zu früh, das kann nur ein Schuss nach hinten werden.
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Wir haben schon verstanden: Wir, die Musik-, DJ-, Kunst-, Theater- und Film-Leute, die kleine-geile-Läden –Betreiber und ein-anderes-Lebensgefühl-Bringer, sollen der Kontrapunkt sein zur „Stadt der Tiefgaragen“ (Süddeutsche Zeitung). Wir sollen für Ambiente sorgen, für die Aura und den Freizeitwert, ohne den ein urbaner Standort heute nicht mehr global konkurrenzfähig ist. Wir sind willkommen. Irgendwie. Einerseits. Andererseits hat die totale Inwertsetzung des städtischen Raumes zur Folge, dass wir – die wir doch Lockvögel sein sollen – in Scharen abwandern, weil es hier immer weniger bezahlbaren und bespielbaren Platz gibt. Mittlerweile, liebe Standortpolitiker, habt ihr bemerkt, dass das zum Problem für euer Vorhaben wird.
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"Eine Anfrage bei Bogner, wie denn die Texte auf der Einladung zu verstehen seien, beantwortete dieser mit den Worten: 'Das sind alles Fakten. In Nordkorea gibt es bis auf eine winzige chinesische Minderheit keine Ausländer, somit auch keine Asylanten.' " – Baudrillard hat so recht! Das Ende der Sinngebung der Symbole führt zu einem verwirrenden Symbolmix, der mit Argumenten nicht mehr angegriffen werden kann. Argumente brauchen Sprache, ebendiese funktioniert nicht mehr.
Bogner betonte, dass er "im ganzen Land niemanden hungern" habe sehen. Auch abseits der Hauptstadt biete Nordkorea ein völlig anderes Bild als es in den Medien dargestellt werde, "man sieht keinerlei Gesindel in den Straßen, keine Arbeitslosen, keine Bettler oder Betrunkene".
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Was für ein Blog! Jedesmal wieder …
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Auch Band 2 ist sehr spannend. Die Ähnlichkeit mit Dune ist für mich kein Hindernis, an der Story dranzubleiben. Das macht das Ganze erst interessant …
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Doktor Jekyll & Mister Hyde: Amazon.de: Jerry Kramsky, Lorenzo Mattotti, Robert L. Stevenson: BücherUnglaublich packender Comic. Die Grafiken sind der Hammer und die Story ist spannend (wenn auch etwas älter ;-) ). Die Dynamik der Bilder entspricht der Komplexität der psychischen Abgründe. Genial!
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Leider hat es in der Hauptbücherei Band 01 nicht gegeben, so musste ich mit Band 02 beginnen. Die Idee, die Geschichte des WW2 alternativ zu schreiben, ist interessant und hochaktuell (siehe Inglourious Basterds). Leider ist mir der Plot etwas zu kindlich geraten, Band 03 juckt trotzdem unter meinen Fingernägeln. Die Neugierde ist zu groß …
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NZZ – Literatur und Kunst – 26. Sept. 2009
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Jeder Mensch lechzt nach der Wahrheit und möchte diese anderen erzählen. Unsere Kultur ist ein seltsamer Mix aus religiösen, narzistischen und exhibitionistischen Elementen. Das führt dazu, dass wir in einer Umgebung leben, wo alle sprechen, aber niemand zuhört, wo alle schreiben, aber niemand liest. Jeder möchte gesehen werden, weswegen immer weniger da sind, die schauen.
Dubravka Ugrešić
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links for 2009-10-08
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links for 2009-10-07
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Kaum ein anderer Markt ist so wenig marktwirtschaftlichen Regeln unterworfen wie der Arbeitsmarkt. Nach marktwirtschaftlichen Regeln müsste eine Friseuse, die nur 4,50 Euro die Stunde bekommt, ihren Arbeitsplatz kündigen, da der erzielte Preis für ihr Arbeitsangebot nicht ihren Vorstellungen entspricht. Nach marktwirtschaftlichen Regeln müsste der Arbeitgeber dann sein Angebot aufbessern, da er für 4,50 Euro keinen Anbieter findet, der ihm die “Ware” Arbeit verkauft. Bei einem Preis von 9,00 Euro würde man sich dann vielleicht einig werden – so funktioniert der Markt. Niemand käme auf die Idee, dem Friseurmeister Vorhaltungen zu machen, wenn er das freie Angebot eines Kunden ablehnt, sich für 4,50 Euro die Haare schneiden zu lassen – die angestellte Friseuse muss jedoch vor der Arbeitsagentur erklären, warum sie einen Job für 4,50 Euro nicht annimmt. Das ist kein Markt, hier werden die Regeln des Marktes vielmehr auf den Kopf gestellt.
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"Der geplante Abbau des Gütertransports der ÖBB ist ein Verrat an der seit 20 Jahren politisch im Konsens angestrebten Verlagerung von der Straße auf die Schiene. Diese Verlagerung war das politische Hauptargument auch für den Ausbau der Schiene, Milliarden Steuergelder sind dort in den letzten Jahren hineingeflossen. DerÖBB-Plan wäre definitiv ein Rückschritt und eine Bankrotterklärung einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Verkehrspolitik, die den Anspruch hat, CO2-Ausstoss zu vermindern. Verkehr ist bereits jetzt der Bremsklotz auf dem Weg zur Erreichung der Kyotoziele, mit 14.000 zusätzlichen Lkw Fahrten kommen wir vom Kyotopfad ab", erklärt Umweltminister Berlakovich zu den geplanten Frachtverlagerungen aufgrund der Einstellung von einzelnen Bahnstrecken in Österreich."
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Das ist aber nett!
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Die Hilfsorganisation reagierte mit großer Erleichterung auf das Urteil. "Der Freispruch ist das folgerichtige Urteil eines fragwürdigen Strafprozesses. Denn die Rettung von Menschenleben darf nicht juristisch geahndet werden", erklärte das Notärztekomitee in Köln. "Selbst der Staatsanwalt musste in seinem Plädoyer anerkennen, dass die 37 Menschen ohne das schnelle und beherzte Eingreifen der Cap Anamur-Crew ertrunken wären."
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"Obama hasst Amerika", sagt eine Rentnerin. Sie steht am Ausgang von Whole Foods und sammelt die Kassenzettel der Protestkäufer ein, um später zu wissen, wie viel die Aktion eingebracht hat. Nebenher verteilt sie Flyer gegen die Homo-Ehe. "Wir enden noch wie Kuba oder, schlimmer noch, wie Frankreich", befürchtet sie.
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Während die katholische und die evangelische Kirche in den letzten Jahren viele Mitglieder verloren haben, steigt die Zahl der Evangelikalen jedes Jahr weiter an. Diese besonders bibeltreuen Protestanten sprechen sich gegen Abtreibung aus, sind für weltweite Missionierung und zweifeln an der Gültigkeit der Evolutionstheorie. "Kreationismus ist die Ablehnung der Evolutionstheorie aus religiösen Gründen. Im christlichen Bereich meistens, weil man die Schöpfungsgeschichte der Bibel für eine historische, naturwissenschaftliche Darstellung hält", sagt Hans Jörg Hemminger, Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. "Dann geht man davon aus, dass die Erde sechs bis zehntausend Jahre alt ist, anstatt vier Milliarden Jahre. Dass die Tiere spezifisch geschaffen wurden und nicht in einem langen Prozess der Abstammung entstanden sind. Damit legt man sich mit einem großen Teil der etablierten Naturwissenschaften an."
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